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Babytragetuch

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Über uns : History

History Teil 1 ... und Teil 2)

Herzlich Willkommen,

ich freue mich, dass Sie uns gefunden haben, um Alles rund ums Tragetuch zu erfahren. Warum gerade ich mich seit über 8 Jahren intensiv mit dem Tragen beschäftige und jetzt sogar Tücher vertreibe liegt an unserem Sohn Jan. Und so fing alles an:
In meiner Schwangerschaft habe ich mir so meine Gedanken gemacht, wie es denn wohl sein würde, wenn mein Baby endlich da ist und was ich noch so alles brauche. Ich habe viele Tipps und Dinge von Freundinnen, Eltern, Schwiegereltern und, und und...bekommen. Vieles davon war ganz schön nützlich. Kurze Zeit später habe ich dann eine Frau mit Ihrem Baby im Tragetuch beim Einkaufen gesehen und sofort gewusst, dass ich auch so ein Tuch haben und mein Baby darin tragen möchte. Aber keiner im Bekannten- und Freundeskreis hatte ein Tragetuch. Jetzt fing das Debakel richtig an. Woher bekomme ich so ein Tuch? Wie bindet man es richtig? Wie teuer ist es?
Nach langem Suchen, Informieren, Vergleichen und einem Schock wegen der Preise war ich es leid. Auf der einen Seite wollte ich kein kleines Vermögen für ein Tragetuch ausgeben, von dem ich nicht wusste, ob und wie intensiv ich es nutzen würde. Auf der anderen Seite wollte ich aber auch nicht darauf verzichten. Da ich mich selten mit etwas abfinden kann, musste also was geschehen. Ich habe lange Zeit in der Textilbranche gearbeitet und kenne daher natürlich auch gute Lieferanten, die gewebte Baumwolle verarbeiten. Den Besten von ihnen habe ich angesprochen. Ich habe ihm erklärt, dass ich ein langes Baumwolltuch haben möchte, das durch seine spezielle Webart diagonal dehnbar sein muss, aber nicht "ausleiert" und das Kind, das es trägt, richtig stützt. Nach einigen Wochen kam dann das erste Muster, das aber viel zu starr und zu wenig dehnbar war.

Das zweite Tragetuch war zwar schon wesentlich besser, aber lange nicht gut genug. Noch einmal habe ich einige "Eigenschaften" bemängelt und hatte die Hoffnung, dass das dritte Tragetuch endlich o.k. ist und noch vor der Geburt von Jan bei mir eintrifft. Leider war dem nicht so. Jan kam zur Welt und ich hatte zwar viel vorbereitet und geplant, aber das ultimative Tragetuch war noch nicht da.

Weil Jan ein "Tragling" war, sich nur auf dem Arm so richtig wohlgefühlt hat und ansonsten geschrieen hat, habe ich ihn die ersten beiden Wochen sehr viel getragen - ohne Tragetuch! Ich hatte das Gefühl, dass meine Arme immer länger werden und ich nichts mehr auf die Reihe bekomme. Dann kam endlich das lang ersehnte Paket und ich war damals mit dem Tuch zufrieden. Ab mit dem Tuch in die Waschmaschine, dann in den Trockner und rein mit dem Kind ins Tuch.

Aber wie? Jetzt hatte ich zwar ein super Tragetuch, aber keine brauchbare Anleitung. Einigermaßen gute Anleitungen bekam man damals nur zusammen mit dem Kauf eines teueren Tragetuchs. Leider kannte ich auch keine Tragetuchmutter, die mir das Binden hätte erklären können. Einige Tage nach Eintreffen des Tuches ist mir ein Programmheft der AWO in die Hände gefallen und dort wurde ein "Tragetuch-Kurs" angeboten, der am darauf folgenden Wochenende stattfinden sollte. Zu meinem großen Glück war auch noch ein Platz frei. Der Kurs wurde von einer erfahrenen Tragetuchmutter gegeben, die ihre 3 Kinder auch im Tuch getragen hat. Nach ihren Erklärungen und Übungen mit dem Tragetuch fluppte es auf einmal.

Binden und Tragen kann so einfach sein, wenn es richtig erklärt wird!

Seit diesem Tag habe ich Jan viel im Tragetuch getragen. Er hat sich super wohl darin gefühlt, meine Nerven erholten sich auch schnell und ich konnte endlich mal wieder die Wohnung ein bisschen intensiver aufräumen und auf Vordermann bringen - obwohl ich sonst nicht so der Putzteufel bin. Auch mein Mann Ingo hatte nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten richtig Gefallen am Tragen und Kuscheln mit Jan im Tuch. Manchmal hilft halt doch die Holzhammermethode ;o).

Jetzt hatte ich mein Tragetuch, wusste, wie ich es binden musste und war glücklich. Da unser "Krabbelkurs" ganz oben unter dem Dach der Familienbildungsstätte stattfand, kam auch für diesen kurzen Weg das Tragetuch zum Einsatz. Zumal unser Jan sich durchs Stillen in kürzester Zeit zum Wonneproppen mit einigen Kilos entwickelt hatte. Im „Krabbelkurs“ haben die befreundeten Mütter gesehen, wie schön und einfach es ist, sein Kind im Tuch zu tragen und wollten auch ein Tuch haben. Da das "Urtuch" ein Geschenk meines Lieferanten zur Geburt war, wusste ich gar nicht, wie teuer es war und musste erst einmal nachfragen. Als der Preis dann kam, bin ich fast hintenüber gefallen, weil er so günstig war. Die nächsten 10 Tücher bestellte ich dann für die „Krabbelgruppe“ und einige Freunde. Als dann weitere Nachfragen kamen, habe ich erst einmal ein Gewerbe angemeldet und mich bis heute immer intensiver in die Materie "Tragetuch" eingearbeitet. Inzwischen gebe ich selbst Tragetuchkurse und lerne immer noch dazu von Müttern, die mehr getragen haben als ich. Es gibt bestimmt auch noch viele Tragemöglichkeiten, die ich noch nicht kenne und ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre Ideen und Tricks zukommen lassen würden, damit ich sie auf diesem Wege weitergeben kann und noch mehr Leute Spaß am Tragen entwickeln.

In diesem Sinne noch viel Spaß beim Lesen und Stöbern,

Ihre Annette Schröder


History Teil 2

Kinder, wie die Zeit vergeht. Jetzt sind wir schon seit 8 Jahren im Tragetuchgeschäft und finden jeden Tag spannend ;o).

Mein Mann Ingo und ich haben in der Zwischenzeit Weiterbildungen zum Thema Tragen besucht. Das Beste, das wir dabei kennen gelernt haben, ist die Trageschule®-Dresden. Obwohl wir schon viel über das Tragen gelesen, selbst erfahren und gehört haben, hat uns der Besuch in Dresden noch mal einen richtigen „Kick“ gegeben. Die Fortbildungen waren sehr informativ und praktisch und wurden mit „Herzblut“ organisiert und durchgeführt. Ingo ist sogar der erste ausgebildete Trageberater in Deutschland! Mehr zur Trageschule® Dresden erfahren Sie hier.

Auf den vielen Hebammentagungen, Still- und Frühchen-Kongressen, die wir in den letzten Jahren besuchten, haben wir viel dazu gelernt, viele nette Leute getroffen und Kontakte knüpfen können.

Inzwischen ist schon die ganze Familie involviert und wir haben gute Geister die uns im Büro unterstützen und Partner, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Dank positiver Mund-zu-Mund-Propaganda wird unsere Fangemeinde täglich größer. Die Idee, ein gutes Tuch zu einem guten Preis anzubieten, hat mittlerweile eine Eigendynamik entwickelt, mit der wir so nicht gerechnet haben.

Da ich die kreative Chaotin bin, kümmere ich mich um die Kollektion, die Tragetuchkurse und das Telefon (hier ist wieder das Vorurteil bestätigt, dass Frauen kommunikativer sind als Männer). Ingo, der gradliniger ist und auch strukturierter arbeiten kann, kümmert sich um die Messen/Veranstaltungen und das Kaufmännische. Jan, den wir zu vielen Messen und Tagungen mitnehmen, bewacht, wenn wir mal kurz weg sind, unseren Stand und will jedem, der sich nähert, ein Tragetuch verkaufen (eben ein richtiges Tragekind).

Auch die Produktion wird ständig verbessert. Die Weber haben sich auf die verbesserte Qualität/Webart und Verarbeitung eingestellt und werden stetig von uns kontrolliert. Das spiegelt das positive Ergebnis von ÖKO-Test im Jahrbuch für Kleinkinder 2006 wieder. Hier haben wir das Testurteil "SEHR GUT" erhalten.

An dieser Stelle ein Dank an Alle, die zum Erfolg von HOPPEDIZ® beigetragen haben!

Annette & Ingo Schröder

 
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